Sie erhalten von mir einen erstklassigen Stimmservice.

 

Erstklassig deshalb, weil die spezielle Art bzw. Technik des Stimmens,
die unter dem Namen „Only Pure“ von dem Klavierbaumeister Bernhard Stopper entwickelt wurde, einen Klang ermöglicht, der sich durch ein Maximum an Reinheit, Resonanz und Transparenz auszeichnet.

 

Diese Technik schafft eine Verbindung zwischen Tradition und neuesten Erkenntnissen und technischen Möglichkeiten, so dass das Potenzial Ihres Instrumentes in höchstem Maße ausgeschöpft werden kann.

Dies gilt sogar für Kleinklaviere, bei denen trotz der geringen Saitenlängen im Bassbereich noch ein Optimum an Klang herausgearbeitet werden kann. Auch im Zusammenspiel zweier Klaviere/ Flügel oder mit anderen Instrumenten wird ein Maximum an Kompatibilität erreicht, was ich in diesem Zusammenhang mit „ausgewogener Klanglichkeit“ übersetzen würde.

Lassen Sie sich von dieser Vervollkommnung der „gleichstufig temperierten Stimmung“ überraschen!

 

Spreizung

Natürlich kann bzgl. der Spreizung der Stimmung auf persönliche Wünsche und Neigungen eingegangen werden.

Damit ist gemeint, wie stark die Stimmung „auseinander gezogen“ wird – für das Solospiel oft stärker (was als offener, strahlender und perlender empfunden wird), für Ensemblespiel eher weniger stark.

 

Stimmtechnik / Theorie

Die Basis dieser temperierten Stimmung bildet die reine Duodezime – anders als in der herkömmlichen Stimmung, bei der die reine Oktave Grundlage ist. Demzufolge wird nicht der zweite Teilton des unteren Intervalltones mit dem ersten Teilton (Grundton) des oberen reingestimmt, sondern der dritte.

Das hat den Vorteil, dass bereits hier mehr Resonanz entsteht, da die ungeraden Teiltöne deutlicher wahrgenommen werden.

Hinzu kommt ein zweiter Faktor, der – abhängig von der Qualität des jeweiligen Instrumentes – zusätzlich für die unschlagbare Klarheit, Transparenz und Resonanz des Klanges sorgt.

Beim Klavier hat man es, was die Intervallreinheit anbetrifft, immer mit Kompromissen zu tun, d.h. es gibt, abhängig vom Intervall, unterschiedlich starke Schwebungen – jene mehr oder minder „langsamen“, d.h. niederfrequenten Schwingungen, die zum großen Teil störend sind und die man z.B. auch beim Anschlagen eines verstimmten Einzeltones wahrnimmt.

Das Spezielle und Besondere an dieser Stimmung ist nun, dass sich im Idealfall eben diese störenden und unschönen Schwebungen durch einen Symmetrieeffekt gegenseitig aufheben bzw. verdecken. Dieser Effekt wird bereits beim Spielen eines gleichmäßig angeschlagenen Dreiklanges erzielt, welcher dann runder und homogener klingt. Darüber hinaus entsteht bei „schrägen“ Vielklängen das Gefühl, dass jeder Ton einzeln herauszuhören ist, sozusagen alle Töne klar „nebeneinander stehen“.

So bildet diese Stimmung ihren ganz eigenen Klangcharakter – ruhig und satt.

Aufgrund des erweiterten Bezugssystems kann diese Stimmung auch als Duodezimstimmung bezeichnet werden.

 

Stimmhaltung

Die Stimmhaltung – also wie gut bzw. wie lange die (Hoch-) Stimmung Ihres Instrumentes anhält – ist von verschiedenen Faktoren abhängig.

Der erheblichste Einfluss ist durch die Luftfeuchtigkeit gegeben, die sich im Allgemeinen am stärksten und nachhaltigsten im Herbst mit Beginn der Heizperiode und im Frühjahr mit deren Ende ändert. Aber auch ein Kälteeinbruch im Winter oder eine längere Regenphase im Sommer können die Luftfeuchtigkeit erheblich beeinflussen. Manche Instrumente reagieren stärker auf diese Klimaänderungen, andere weniger stark.

Je nach Instrument, dessen Standort und Beanspruchung sowie persönlichem Anspruch ist es sinnvoll, einmal pro Jahr oder häufiger zu stimmen (z. B. für Konzerte, Aufnahmen oder auch sonst gehobene Ansprüche).

Sollte Ihr Instrument zu „wetterfühlig“ sein, sprich: sich zu schnell verstimmen oder – z. B. durch eine Fußbodenheizung – zu trocken stehen, empfiehlt sich der Einbau eines Feuchtigkeitsregulierungs-Systems, eines sogenannten Piano Life Savers.

 

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